Warnung: Eichenprozessionsspinner

08. Juli 2026: Gemeinde Mitwitz bittet um Vorsicht
Vorsicht

In den vergangenen Wochen wurden im Gemeindegebiet Mitwitz vermehrt Nester des Eichenprozessionsspinners festgestellt. Die Gemeinde nimmt die Situation sehr ernst und hat bereits verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung eingeleitet.

Der Eichenprozessionsspinner stellt insbesondere durch die feinen Brennhaare seiner Raupen eine gesundheitliche Gefahr dar. Diese können bei Berührung oder auch durch die Luft verbreitet Hautreizungen, starken Juckreiz, Ausschläge sowie Reizungen der Augen und Atemwege verursachen. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit Allergien oder Vorerkrankungen der Atemwege.

Um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen, entfernt die Gemeinde Mitwitz die Nester des Eichenprozessionsspinners gezielt an Orten, an denen sich besonders schutzbedürftige Personen aufhalten. Dazu zählen insbesondere Spielplätze, Kindergärten, Schulen, Freizeitanlagen sowie weitere öffentliche Bereiche mit hoher Aufenthaltsdauer von Kindern und älteren Menschen.

Darüber hinaus werden die Befallstellen im Gemeindegebiet erfasst und dokumentiert. An den betroffenen Eichen werden gut sichtbare Hinweisschilder angebracht, die auf den Befall und die damit verbundenen Gesundheitsgefahren aufmerksam machen. Diese bleiben auch dann bestehen, wenn Nester bereits entfernt wurden, weil sich noch Brennhaare in der Umgebung befinden können und weiterhin Vorsicht geboten ist. An den betroffenen Eichen werden gut sichtbare Hinweisschilder angebracht, die auf den Befall und die damit verbundenen Gesundheitsgefahren aufmerksam machen.

Die Gemeinde Mitwitz bittet alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich, abgesperrte Bereiche und befallene Bäume zu meiden. Halten Sie ausreichend Abstand zu den betroffenen Eichen und vermeiden Sie es, sich unter den Bäumen aufzuhalten. Die Raupen sowie deren Nester dürfen keinesfalls berührt oder eigenständig entfernt werden. Bereits der Kontakt mit den kaum sichtbaren Brennhaaren kann gesundheitliche Beschwerden verursachen.

Sollten weitere Befallsstellen festgestellt werden, bittet die Gemeinde darum, diese der Gemeindeverwaltung zu melden und die betroffenen Bereiche bis zu einer Überprüfung zu meiden.

Die Gemeinde wird die Situation weiterhin beobachten und notwendige Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung durchführen.