Gemeinsam an einem Strang ziehen

19. Juni 2026: Gemeinderat Mitwitz startet in die neue Wahlperiode
Klausurtagung Mitwitz

Gemeinsam an einem Strang ziehen: Gemeinderat Mitwitz startet in die neue Wahlperiode

 

Bei einer Klausurtagung in Mainleus fand der neu zusammengesetzte Mitwitzer Gemeinderat zusammen und legte die Grundlage für die gemeinsame Arbeit der kommenden Jahre: Zwei intensive Tage im Zeichen von Teamgeist, Orientierung und Zukunftsperspektiven.

 

Mit einer zweitägigen Klausurtagung ist der neu zusammengesetzte Marktgemeinderat Mitwitz in die neue Amtsperiode gestartet. Am 12. und 13. Juni 2026 nahmen sich die Ratsmitglieder, neu gewählten Ortssprecher und der Ortssprecherin, sowie Vertreter der Verwaltung bewusst Zeit, um als Team zusammenzufinden, ein gemeinsames Selbstverständnis zu entwickeln und die Grundlage für die Zusammenarbeit der kommenden Jahre zu legen. Gerade zu Beginn der Wahlperiode, mit sechs neuen Mitgliedern im 15-köpfigen Gremium und den neu gewählten Ortssprechern, stand das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt der Klausur. Es wurde deutlich, was die einzelnen Personen antreibt: „Verantwortung für die Zukunft übernehmen, die Gemeinde aktiv mitgestalten und die Gemeinschaft stärken.“ Moderiert wurde die Klausurtagung durch das Stadtumbaumanagement der CIMA aus Forchheim.

 

Einer der zentralen Schwerpunkte der Klausurtagung war es, wie eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit gelingen kann. In intensiven Arbeitsphasen erarbeiteten die Teilnehmer gemeinsame Leitlinien für die künftige Gremienarbeit. „Die Aufgaben, vor denen wir stehen, sind vielfältig und anspruchsvoll. Umso wichtiger ist es, dass wir als neues Gremium gut zusammenfinden und gemeinsam Verantwortung übernehmen“, betont Bürgermeister Oliver Plewa. Die Klausurtagung habe hierfür den richtigen Rahmen geboten: „Wir haben uns bewusst Zeit genommen, um uns kennenzulernen, Erwartungen offen anzusprechen und eine gemeinsame Grundlage für unsere Zusammenarbeit zu schaffen. Das ist eine wichtige Investition für die kommenden Jahre.“

 

Auch der Blick auf die inhaltliche Arbeit kam nicht zu kurz: Am zweiten Tag erhielten die Gemeinderatsmitglieder einen Überblick über strategische Konzepte, die finanzielle Situation sowie laufende und anstehende Projekte. Dabei ging es unter anderem um zentrale Infrastrukturmaßnahmen wie Wasserleitung- und Kanalsanierungen im Gemeindegebiet sowie den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Neundorf. Ebenso wurden wichtige Ortsentwicklungsprojekte wie die Neugestaltung von Turnplatz und Schlossallee, der Umbau der alten Schule zur Arztpraxis sowie der flächendeckende Breitbandausbau thematisiert. Darüber hinaus standen Zukunftsvorhaben wie der SchulCampus, Maßnahmen im Bereich der kommunalen Wärmeplanung und der touristischen Entwicklung im Fokus.

Angesichts begrenzter finanzieller Spielräume wird es entscheidend sein, klare Prioritäten zu setzen und Projekte schrittweise umzusetzen.

 

Abgerundet wurde die Klausurtagung durch eine Exkursion zu verschiedenen Ortsentwicklungsprojekten in Mainleus mit Bürgermeister Robert Bosch. Anhand konkreter Beispiele wurde anschaulich gezeigt, wie kommunale Projekte entstehen und umgesetzt werden können und an welchen Stellen Mut, klare Entscheidungen und ein langer Atem gefragt sind. „Der Blick über den eigenen Tellerrand ist enorm wertvoll. Andere Kommunen haben oft schon Lösungen für ähnliche Fragestellungen entwickelt. Wenn man im Austausch bleibt, kann man voneinander lernen und eigene Projekte gezielt weiterentwickeln“, so Stadtumbaumanagerin Daniela Pohl.

 

An den beiden Tagen wurden somit wichtige Grundlagen für die Arbeit des Gemeinderates in den kommenden Jahren gelegt. Mit klar formulierten Leitlinien, einem gestärkten Teamgefühl und einem geschärften Blick auf die anstehenden Aufgaben startet das Gremium nun in die neue Amtszeit mit dem Ziel, die Entwicklung des Marktes Mitwitz weiterhin aktiv und zukunftsorientiert zu gestalten.

 

Auch aus Sicht des Stadtumbaumanagements zeigte sich ein positives Gesamtbild: „Man hat deutlich gespürt, dass hier ein Gremium zusammenwächst. Mit Offenheit, gegenseitigem Respekt und einer großen Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Das ist eine sehr gute Grundlage für die kommenden Jahre“, resümierte Daniela Pohl vom Stadtumbaumanagement.